Ihr Körper ist Ihr Vokabular der Liebe, mit dem Sie den Begriff der Selbstachtung an diesem Valentinstag neu definieren können
Am Valentinstag dreht sich alles um die romantische Liebe. Paare, Blumen und große Gesten stehen an diesem Tag im Mittelpunkt des Austausches. Doch heute leben viele Frauen die Liebe auf ihre Art: intimer, bewusster und entschieden individuell. Diese Liebe steht in Verbindung mit der Beziehung, die Sie zu sich selbst und Ihrem Körper aufbauen.
Selbstliebe ist keine Modeerscheinung oder wohlfeile Worthülse. Sie ist ein kontinuierlicher Prozess. Dieser beginnt damit, dass man lernt, sich selbst zuzuhören.
Wie Selbstliebe heute gelebt wird
Lange Zeit wurde Selbstliebe als vollkommene Akzeptanz verstanden: sich so zu lieben, wie man ist, ohne sich Veränderung zu wünschen. Doch diese Vorstellung entspricht nicht mehr dem, was viele Menschen heute unter Selbstliebe verstehen.
Für eine jüngere Generation ist die Liebe zu sich selbst mit dem Bewusstsein verbunden: Diese Generation will ihren Körper, ihre Bedürfnisse und ihre Wünsche verstehen, ohne Schuldgefühle und unbeeinflusst durch äußeren Druck. Fragen Sie sich, was Ihnen gut tut – nicht, was andere erwarten oder was die Mode sagt.
Auf diesem Weg beginnen viele Frauen neu zu denken, wie sie körperlich, seelisch und geistig mit sich selbst umgehen möchten. Selbstfürsorge bedeutet nicht nur, sich auszuruhen oder Grenzen zu setzen. Sie kann sich auch in Wachstum, Entwicklung und bewussten Entscheidungen äußern.
Ihr Körper, die Sprache der Liebe
Wenn wir über die Liebe sprechen, denken wir oft in zwischenmenschlichen Begriffen: Bestätigung, Gewähren von Wohlfühlzeit, Aufmerksamkeit. Doch Ihr Körper kommuniziert auch mit Ihnen selbst,
Durch das Wohlfühlen in der eigenen Haut, in Zeiten der Sicherheit ebenso wie in Momenten des Zweifels. Es kann ein Gefühl der Gefasstheit sein – oder auch des Unbehagens, wenn etwas nicht ganz in Ordnung scheint.
Auf den eigenen Körper zu hören bedeutet, diese Signale wahrzunehmen. Es bedeutet, sich selbst mit Sorgfalt und Respekt zu begegnen, nicht mit einem Urteil.
Für manche Menschen bedeutet Selbstfürsorge, zu
Entschleunigen, für andere, sich Grenzen zu setzen,
Und für wieder andere, eine überlegte und bewusste Veränderung einzugehen.
Der Wunsch nach Veränderung als Form der Selbstliebe
Es kursiert die Auffassung, der Wunsch, den eigenen Körper zu verändern, sei ein Zeichen mangelnder Selbstliebe. In vielen Fällen ist das Gegenteil richtig.
Ein Wunsch nach Veränderung ist nicht notwendigerweise die Folge von Unsicherheit. Oft entspringt er stattdessen der Selbsterkenntnis.
An sich zu arbeiten, sei es auf emotionaler, körperlicher oder ästhetischer Ebene, kann eine Form der Selbstachtung sein. Und das Ergebnis eines gedanklichen Prozesses: Ich habe mir zugehört; ich habe verstanden, was ich will; ich treffe eine fundierte Entscheidung im Einklang mit mir selbst.
Die Intention macht den Unterschied: Selbstliebe bedeutet nicht, Perfektion anzustreben oder Erwartungen anderer zu erfüllen. Sie bedeutet, Entscheidungen zu treffen, die mit Ihrem Leben, Ihrem Körper und Ihrer Identität harmonieren.
Selbstfürsorge, Körpervertrauen und Selbstbestimmung
Das Vertrauen in den Körper korrespondiert nicht mit einem festen Vorbild. Es geht nicht um die Erfüllung einer Norm oder eines Ideals. Es geht darum, sich im eigenen Körper gut aufgehoben und authentisch zu fühlen.
Für manche Menschen entsteht diese Sicherheit durch die Akzeptanz des Bestehenden. Andere möchten aktiv werden, um dem inneren Bild ihrer selbst näherzukommen.
Ästhetische Eingriffe können, gut informiert, in Ruhe und verantwortungsvoll betrachtet, Teil einer umfassenderen Form der Selbstfürsorge sein. Nicht als Reaktion auf äußere Beeinflussung, sondern als persönliche Entscheidung auf der Grundlage von Autonomie und Gewissen.
Die Selbstliebe kennt viele Formen und Wege. Sie rechtfertigt sich selbst und braucht keine Ursache.
Individualität, Wahlfreiheit und Wertschätzung für alle Biotypen
Gelungene Selbstliebe geht mit der Erkenntnis einher, dass nicht alle Körper gleich sind. Unterschiedliche Anatomien, Lebensstile und Zielbilder erfordern unterschiedliche Ansätze.
Deshalb ist es wichtig, das Spektrum der Möglichkeiten zu verstehen. Bewusste Selbstfürsorge folgt keiner Norm oder Universallösung. Es gibt viele Alternativen, um verschiedenen Bedürfnissen und Biotypen gerecht zu werden.
Bei Silimed® spiegelt sich diese Vision in einem Portfolio wider, das für Vielfalt und Individualität entwickelt wurde. Mit Rücksichtnahme auf die Vielzahl von Biotypen und Körperformen verlässt unser Denkansatz das Konzept einer Einheitsvorstellung und wendet sich Entscheidungen zu, welche dem individuellen Körper und seinen Veränderungen im Laufe der Zeit gerecht werden.
Biotypen zu verstehen heißt, dass wir die Unterschiedlichkeit in Körperform, Proportion und Verhalten respektieren. Was sich für einen Menschen richtig anfühlt, muss es nicht für den andern sein. Diese Unterschiede verlangen keine Korrektur, sondern Anerkennung.
Wird die Selbstfürsorge mit echten Wahlmöglichkeiten individuell gestaltet, gewinnt die Selbstliebe an Bewusstsein. Lassen Sie die Trends beiseite, und treffen Sie fundierte Entscheidungen für sich selbst, die sich richtig anfühlen.
Blenden Sie Störgeräusche aus
Die wenigsten persönlichen Entscheidungen werden von Ihnen ganz allein getroffen. Meinungen kommen von allen Seiten: Freunde, Familie, soziale Netzwerke. Es gibt immer jemanden, der seine Meinung bereitwillig äußert.
Doch Ihr Körper ist nicht Gegenstand öffentlicher Debatte.
Zur Selbstliebe gehört, zu wissen, wann man zuhören und wann man Stimmen ausblenden muss, die nicht hilfreich scheinen. Und sich selbst hinreichend zu vertrauen, um Entscheidungen zu treffen, ohne nach Bestätigung zu suchen.
Ihre Erfahrung muss nicht mit der Erfahrung anderer übereinstimmen, um gültig zu sein.
Der Valentinstag mit anderen Augen
An diesem Valentinstag muss sich die Liebe nicht laut oder überschwänglich äußern. Sie ist nicht auf große Gesten und äußere Anerkennung angewiesen.
Sie kann still sein.
Sie kann bewusst sein.
Und Sie kann bei Ihnen selbst beginnen.
Ihr Körper, Ihre Sprache der Liebe. Lernen Sie, die Sprache Ihres Körpers zu verstehen und gelangen Sie zu einer bedeutenden Form der gelebten Selbstliebe – nicht nur am Valentinstag, sondern für immer.
